Beinum
Die vierjochige gotisierende Hallenkirche aus Sandsteinquadern wurde im Jahr 1891 wurde auf den Grundmauern der 1890 wegen Baufälligkeit abgerissenen Vorgängerkirche mit Wehrturm aus dem 10-13. Jahrhundert errichtet. Der Architekt und Regierungsbaumeister Hermann Fricke errichtete im Innern ein Kreuzgewölbe mit Ziegelmauerwerk und einen Chorabschluss mit 5/8 Höhe. Große Spitzbogenfenster erhellen die Kirche. Das Kirchenschiff unter dem hohen Satteldach ist über dem niedrigeren Chorbau abgewalmt. Der 37 Meter hohe Westturm ist von einem ins Achteck überführtem Schieferhelm mit spitzgedeckten Gauben über den Zifferblättern der Uhren überdacht. Beidseits des östlichen halbrunden Jochs befinden sich Anbauten zur Aufnahme der Sakristei im Norden und der Taufe im Süden. Die neue Orgel wurde 1891 durch die Firma Furtwängler & Hammer aus Hannover erbaut, die Kegelladenorgel befindet sich in einem nahezu originalen Erhaltungszustand.
