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Ohlendorf

Die erste urkundliche Erwähnung der Kirchengemeinde Ohlendorf findet sich in der Urkunde des Bischofs Bernhard von Hildesheim aus dem Jahr 1147. Der damalige Kirchbau war Bestandteil einer Wehranlage. Im 14. Jahrhundert wird der Kirche vom Gandersheimer Frauenstift eine Altarplatte  übergeben, die aus lutterschem Sandstein besteht. Im Jahre 1382 wurde der Kirche eine reich geschmückte Kanzel gestiftet, von der nur noch die Stiftungstafel erhalten ist, die sich heute unter der Empore befindet. Durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges wurde ein Neubau dringend nötig, der 1871 abgeschlossen werden konnte. Der Baumeister Professor C.W. Haase, der auch die Marienburg bei Nordstemmen erbaut hatte, ließ die Kirche im neugotischen Stil errichten. Die für diesen Baustil typischen großen Fensterflächen geben dem Kirchenraum Licht und Weite.